20. Hamburger Zahnärztetag 2026

Zukunft der Zahnmedizin - Wie verändern sich Patienten, Behandlungstechniken und Praxisabläufe?

 

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20. Hamburger Zahnärztetag

Moin in Hamburg und Willkommen zum 20. Hamburger Zahnärztetag 2026!


 

Wir freuen uns, wenn wir Sie wieder (oder zum ersten Mal) bei unserem 20. Hamburger Zahnärztetag am 23. und 24. Januar 2026
im Hotel Empire Riverside rund um das Thema
"Zukunft der Zahnmedizin - Wie verändern sich Patienten, Behandlungstechniken und Praxisabläufe?"
begrüßen können. Sie haben wieder die Wahl, ob Sie live in Präsenz vor Ort dabei sein möchten oder lieber online von zu Hause aus.

Unsere Agenda

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Herr Konstantin von Lafffert


14:00 - 14:20

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Herr Priv. Doz. Dr. med. dent Oliver Ahlers


14:20 - 14:30

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Herr Oliver Rong


14:30 - 15:15

Die Zahnmedizin in Deutschland steht vor tiefgreifenden Veränderungen: Mit über 70.000 Zahnärztinnen und Zahnärzten und einem jährlichen Umsatz von rund 40 Milliarden Euro ist sie ein bedeutender volkswirtschaftlicher Faktor. Gleichzeitig fordern Digitalisierung, Fachkräftemangel, veränderte Finanzierungsstrukturen und ein zunehmend mündiger Patient neue Praxisstrategien. Die Zukunft liegt in vernetzten, interdisziplinären und patientenzentrierten Versorgungskonzepten. Praxen müssen sich digital aufstellen, attraktive Arbeitsbedingungen schaffen und präventionsorientierte Modelle fördern.

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Herr Prof. Dr. med. dent Tim Joda


16:15 - 17:00

Die Zahnmedizin der Zukunft wird durch disruptive Innovationen geprägt sein – mit KI-basierten Technologien in der diagnostischen Bildgebung, über virtuelle Behandlungsplanung und -simulation, bis hin zu Chairside-Protokollen. Doch wie viele Bits 'n' Bytes sind wirklich notwendig, um die Erwartungen und des Patienten zu erfüllen und den klinischen und technischen Anforderungen der heutigen Praxis gerecht zu werden?

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Herr Prof. Dr. med. dent Falk Schwendicke


17:00 - 17:45

Künstliche Intelligenz (KI) durchdringt unser Leben. Ein wesentlicher Bereich, in dem KI bereits heute einen signifikanten Beitrag leisten kann, ist die Bildanalyse. In der Zahnmedizin werden regelmäßig Röntgenbilder, 3D-Scans und andere bildgebende Verfahren eingesetzt, um Diagnosen zu stellen und Behandlungspläne zu entwickeln. KI-Systeme, die auf Machine Learning und Deep Learning basieren, sind in der Lage, diese Bilder in Sekundenschnelle zu analysieren und Muster zu erkennen, die für das menschliche Auge oft unsichtbar bleiben. So kann KI beispielsweise Karies, Entzündungen oder andere pathologische Veränderungen frühzeitig erkennen und so eine schnellere und präzisere Diagnose ermöglichen. Durch die Fähigkeit von KI-Systemen, große Mengen an Patientendaten zu analysieren und dabei Muster und Zusammenhänge zu identifizieren, können auch neue Erkenntnisse über die Entstehung und den Verlauf von Zahnerkrankungen gewonnen werden. Diese Erkenntnisse könnten in der Zukunft dazu genutzt werden, personalisierte Behandlungsansätze zu entwickeln, die speziell auf die individuellen Bedürfnisse und Risikofaktoren eines Patienten abgestimmt sind. Dies würde eine Abkehr von der klassischen „One-size-fits-all-Behandlung“ bedeuten und den Weg hin zu einer präzisionsmedizinischen Herangehensweise ebnen, bei der jede Behandlung maßgeschneidert ist. Auch in der Verwaltung und Organisation kann KI wertvolle Dienste leisten. Hier sind dann Sprachmodelle wie ChatGPT relevant. Diese Modelle, die auf der Verarbeitung natürlicher Sprache basieren, können Patientenfragen beantworten und in der Patientenaufklärung eine unterstützende Rolle spielen, ebenso können sie die Praxiskommunikation und Patientendokumentation erleichtern.

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Herr Prof. Dr. med. dent Rubens Spin-Neto


17:45 - 18:30

There has been growing evidence that MRI, an imaging modality free from ionising radiation and able to depict soft and hard tissues in detail, is feasible for many diagnostic tasks relevant in dentistry. Recently, dental and dental-dedicated MRI have emerged as concrete alternatives to fit the dental practice. Image acquisition, reconstruction, and interpretation have been greatly improved by recent technological advancements, including AI-based features, enabling the integration of this technique into dental practice. As we discuss the available evidence on the topic, we will try to understand when, and if, MRI will replace DVT in the dental practice.

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Herr Prof. Dr. med. dent Jan-Frederik Güth


09:00 - 09:45

Der digitale Weg zu indirekten prothetischen Restaurationen ist heute bereits in vielen Praxen Marktrealität und Standard. Dabei liegt der Mehrwert häufig nicht mehr auf grundlegenden Verbesserungen der Hardware oder System, sondern in der Verknüpfung von Einzeltechnologien wie Intraoralscan, DVT, 3D-Gesichtsscan durch entsprechende Schnittstellen. Der Einsatz digitaler Technologien ermöglicht es häufig weniger invasive Therapien, Patientenfokussiert zu wählen und durchzuführen. Doch die Entwicklung geht weiter. Digitale Technologien schaffen perspektivisch neue Denkansätze der Patientenindividuellen Restauration, der Automatisierung der Zahnersatzherstellung und schaffen durch mehr zugrunde liegende Information zukünftig vielleicht Lösungsansätze um klassische, prothetische Problemfelder elegant zu lösen. Der Vortrag wagt einen wissenschaftlichen und Klinischen Blick in die zukünftige Prothetische Restaurationsfertigung. Dabei bleibt der Fokus auf der Frage, ob und inwiefern unsere Patienten von den aktuellen und zukünftigen potentiellen digitalen Entwicklungen profitieren.

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Herr Prof. Dr. med. dent Ralf Smeets


09:45 - 10:30

In den letzten zehn Jahren hat sich das Gebiet der Künstliche Intelligenz (KI) rasant entwickelt und zahlreiche neue Anwendungsmöglichkeiten eröffnet. Die Erwartungen an KI-Anwendungen sind heute so hoch wie nie zuvor. Klinisch eröffnen sich zahlreiche Chancen zum Erkenntnisgewinn bzw. zur Therapieoptimierung. Um die Akzeptanz dieser Methoden bei den Ärzt:innen, insbesondere aber auch bei den Patienten zu fördern, sollten die neuen digitalen Techniken transparente und rational erklärbare Diagnose- und Therapieergebnisse liefern. Entsprechende Forschung prüft, ob dies jeweils zutrifft. In der Zahnmedizin ergeben sich neben Anwendungsfelder wie die Auswertung medizinischer Röntgenbilder durch den Einsatz von maschinellem Sehen, mit enormem Potenzial zur Verbesserung der Qualität und zur Zeitersparnis. Ein weiteres Anwendungsgebiet ist der Einsatz von KI zur Diagnostik von Mundschleimhaut-Veränderungen zur Abgrenzung prämaligner und maligner Läsionen. Der Vortrag stellt das Prinzip dieser Untersuchungstechnik vor und erläutert Ihre Anwendung und den Nutzen in der Praxis an klinischen Beispielen. In der MKG-Chirurgie versprechen KI-Techniken zudem den optimierten 3D-Druck von Trinkplatten für LKG-Patient:innen, Silikon-Gesichtsepithesen und Orbitabodenmeshes (PSI). Diese Verfahren sind bereits in klinischer Erprobung und teils sogar bereits klinisch etabliert. Auch hier zeigt der Vortrag Anwendungsbeispiele und erläutert den Vorteil in der Behandlung durch die neuen Techniken.

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Herr Dr. med. dent. Justus Hauschild


11:30 - 12:15

Die Auswirkungen des die Zahnarztpraxen in hohem Maße betreffenden Fachkräftemangels im Zusammenwirken mit einem stetig wachsenden Bürokratieanteil fordern in allen Bereichen der Praxis zu Umdenken bzw. Umstrukturierungen auf. Eine Struktureinheit, die in diesem Kontext besondere Aufmerksamkeit verdient, ist die Rezeption. Hier liegt nicht nur die Schnittstelle der Praxis mit ihrer Umgebung, sondern gleichzeitig werden die meisten Termine und Prozesse von hier organisiert und gesteuert. In vielen Praxen findet an der Rezeption zudem ein Teil der Abrechnung statt. Last not least gilt die Rezeption als die Visitenkarte der Praxis und hat damit eine wichtige Rolle in ihrer Außendarstellung. In diesem Vortrag wird das typische Aufgabenspektrum der Rezeption aufgezeigt und detailliert beschrieben, an welcher Stelle KI-gestützte Verfahren eingesetzt werden können. Dabei werden beispielhaft verschiedene digitale Tools vorgestellt und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen gewagt.

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Herr Dr. med. dent. Sebastian Janke


12:15 - 13:00

Die Praxis unter Druck, das Personal knapp und die Bürokratie wächst. Kann künstliche Intelligenz zur echten Entlastung werden? Der Einsatz von KI-Technologien im Behandlungszimmer kann Teile der Dokumentation automatisieren und die Leistungserfassung unterstützen. Das Ziel ist, neue Effizienz im Praxisalltag zu schaffen. Doch wie viel Zukunft steckt wirklich drin? Und wo liegen die Grenzen? Ein Blick auf das, was möglich ist und warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist, das Potenzial von KI in der Praxis nicht zu verpassen.

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Herr Dr. med. dent. Christian Leonhardt


13:30 - 14:30

Das Protokoll und die Struktur ist entscheidend: von einfachen Fällen bis zur komplexen interdisziplinären Versorgung Digitale Tools sind heute fester Bestandteil moderner Zahnmedizin – doch ihr klinischer Erfolg hängt maßgeblich von einem strukturierten Vorgehen ab. In diesem Vortrag wird gezeigt, wie ein durchdachtes Protokoll von der digitalen Planung bis zur Umsetzung führt: praxistauglich, reproduzierbar und interdisziplinär abgestimmt. Ob einfache Einzelzahnversorgung oder komplexe Rehabilitation – der Fokus liegt auf funktioneller Sicherheit, ästhetischer Präzision und klarer Kommunikation im Team. Konkrete Fallbeispiele machen deutlich: Struktur entscheidet über Erfolg.

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Herr Priv. Doz. Dr. med. dent Oliver Ahlers


14:30 - 14:45

Speaker

Herr  Konstantin von Lafffert

Herr Konstantin von Lafffert

Herr Priv. Doz. Dr. med. dent Oliver Ahlers

Herr Priv. Doz. Dr. med. dent Oliver Ahlers

Herr  Oliver Rong

Herr Oliver Rong

Herr Prof. Dr. med. dent Tim Joda

Herr Prof. Dr. med. dent Tim Joda

Herr Prof. Dr. med. dent Falk Schwendicke

Herr Prof. Dr. med. dent Falk Schwendicke

Herr Prof. Dr. med. dent Rubens Spin-Neto

Herr Prof. Dr. med. dent Rubens Spin-Neto

Herr Prof. Dr. med. dent Jan-Frederik Güth

Herr Prof. Dr. med. dent Jan-Frederik Güth

Herr Prof. Dr. med. dent Ralf Smeets

Herr Prof. Dr. med. dent Ralf Smeets

Herr Dr. med. dent. Justus Hauschild

Herr Dr. med. dent. Justus Hauschild

Herr Dr. med. dent. Sebastian Janke

Herr Dr. med. dent. Sebastian Janke

Herr Dr. med. dent. Christian Leonhardt

Herr Dr. med. dent. Christian Leonhardt

Zurück an Deck – im Herzen Hamburgs

Zum 20. Hamburger Zahnärztetag kehren wir dorthin zurück, wo hanseatische Eleganz auf urbanen Puls trifft: ins Empire Riverside Hotel.
Nur einen Steinwurf von der Reeperbahn entfernt und mit weitem Blick über den Hamburger Hafen ist diese Location mehr als nur ein Veranstaltungsort.
Sie ist ein Gefühl von Ankommen. Zwischen Elbe, Elan und echtem Austausch laden wir Sie ein, Teil eines besonderen Jubiläumswochenendes zu werden. Freuen Sie sich auf spannende Impulse, inspirierende Gespräche und ein Get-together über den Dächern der Stadt – in der stilvollen 20up Bar, wo bei Drinks und Hafenblick Wissen und Netzwerk ganz leicht ineinanderfließen.

 

Information

20. Hamburger Zahnärztetag der Zahnärztekammer Hamburg
PRÄSENZ | ONLINE

 

Freitag
23.01.2026 | 14:00 - 18:30 Uhr

Samstag
24.01.2026 | 09:00 - 16:00 Uhr

Punkte
11

Zielgruppe
Zahnärzte | Zahnärztinnen

Kategorie
Zahnärztetag Zahnärzte

Gebühr
Präsenz: 330 Euro | Online: 250 Euro

Ort
Hotel Empire Riverside
Bernhard-Nocht-Str. 97
20359 Hamburg

Veranstalter
Zahnärztekammer Hamburg

Die Veranstaltung ist beendet. Für Fragen wenden Sie sich bitte an die Rufnummer 040-733405-55.

Aussteller

Curaden Germany GmbH

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dentisratio GmbH

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Schütz Dental GmbH

Schütz Dental GmbH

American Dental Systems

American Dental Systems

starMed Vertriebs GmbH

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Kuraray Europe GmbH

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synMedico GmbH

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Plandent GmbH & Co.KG

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GC Germany GmbH

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Camlog Vertriebs GmbH

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Anton Gerl GmbH

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Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG

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lege artis Pharma GmbH + Co.KG

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Nelly Solutions GmbH

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ZimVie Germany GmbH

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Scheu-Dental GmbH

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Sonia Solutions GmbH

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VOCO GmbH

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Oro-Dentale Mikrobiologie des LADR MVZ Nord

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R-dental Dentalerzeugnisse GmbH

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MAGIC HORIZONS GmbH

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Kulzer GmbH

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ARZ dent / teemer

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Align Technology GmbH

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XO CARE A/S

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DMG Chemisch-Pharmazeutische Fabrik GmbH

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dentona AG

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DENTAID

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